Abstandsmessungen und der Bußgeldkatalog für Abstandsverstöße innerorts

Achte auf den Mindestabstand im Stadtverkehr!

Eine allgemeingültige Rechenformel zur Berechnung des Sicherheitsabstandes innerhalb geschlossener Ortschaften gibt es nicht. Nach § 4 der StVO wird aus praktischen Gründen von einem Mindestabstand, der gleich die Hälfte bzw. ein Viertel des Tachowertes in Meter ist, ausgegangen. Innerorts sollte der 1-Sekundenabstand bzw. der Viertel-Tacho-Abstand nicht unterschritten werden. Dies entspricht bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h drei Pkw Längen oder 12,5 Meter. Um Fehleinschätzungen entgegenzuwirken, wird hier jedoch auf 15 Meter aufgerundet. 

Bußgeldkatalog für Abstandsverstöße innerhalb geschlossener Ortschaften

PkwBußgeldPunkteFahr­verbotEinspruch­möglichkeiten
Nicht­ein­haltung des er­forder­lichen Abstands bis 80 km/hUnser Tipp
– ohne Ge­fähr­dung und ohne Sach­besch­ädigung25 €---
– mit Ge­fähr­dung30 €---
– mit Sach­besch­ädigung35 €---

Bußgeldkatalog für Abstandsverstöße innerhalb geschlossener Ortschaften

PkwEinspruch­möglichkeit
Nicht­ein­haltung des er­forder­lichen Abstands bis 80 km/hUnser Tipp
– ohne Ge­fähr­dung und ohne Sach­besch­ädigungBußgeld25 €-
Punkte-
Fahr­verbot-
– mit Ge­fähr­dungBußgeld30 €-
Punkte-
Fahr­verbot-
– mit Sach­besch­ädigungBußgeld35 €-
Punkte-
Fahr­verbot-

Im Bußgeldkatalog für Abstandsverstöße innerorts können Sie direkt das Strafmaß einsehen. Bezahlen Sie Ihr Bußgeld jedoch nicht direkt, denn bis zu 80 % der Bußgeldbescheide, sind fehlerhaft. Behördenfehler und Messfehler ermöglichen es einen Bußgeldbescheid als nicht haltbar zu erklären, und Sie von verhängten Sanktionen freizusprechen. Dies setzt allerdings voraus, dass die Fehler aufgedeckt werden. Für einen effektiven Einspruch können Sie über uns eine kostenlose Falleinschätzung beantragen.

Notorisches Unterschreiten des Mindestabstands im Stadtverkehr

Mindestabstand innerorts geringer als außerorts Im Vergleich ist das Verkehrsaufkommen innerorts unübersichtlicher als außerorts. Dennoch gilt innerhalb geschlossener Ortschaften der 1-Sekundenabstand und nicht der 2-Sekundenabstand. Gründe hierfür sind die geringere Geschwindigkeit mit der gefahren wird,  eine höhere Verkehrsdichte und eine ausgeprägtere Bremsbereitschaft.




Nehmen Sie Ihren Bußgeldbescheid nicht einfach so hin und ziehen Sie einen Einspruch in Erwägung.

Wenn Sie Ihr Bußgeld direkt bezahlen, kommt dies einem Schuldbekenntnis gleich. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, dass nicht nur Sie, sondern auch die Behörden Fehler machen und die Blitzer und Messgeräte teilweise unzuverlässige Daten liefern. In unterschiedlichen Studien werden technische Fehler sowie Fehler der Behörde in bis zu 80 % der Fälle festgestellt. Das ist eine sehr hohe Fehlerquote, die Sie zu ihrem eigenen Vorteil nutzen können. Lohnt sich ein Einspruchsverfahren gegen Ihren Bußgeldbescheid? Wir lassen Ihren Fall kostenlos von unseren Korrespondenzanwälten prüfen.

Für eine kostenlose Falleinschätzung können Sie direkt über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.