Bußgeldkatalog der StVO 2018

Hohes Verkehrsaufkommen gepaart mit potenziellen Verkehrsordnungswidrigkeiten

Der aktuelle Bußgeldkatalog beinhaltet die Verordnung zur Erteilung von Bußgeldern, Punkten in Flensburg sowie mögliche Fahrverbote für Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Die Verordnung ist vom Kraftfahrt-Bundesamt bundeseinheitlich festgelegt und heißt offiziell Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV). Im Bußgeldkatalog der StVO können Sie das Strafmaß für Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstöße, Alkohol am Steuer, Abstandsverstöße, Handy am Steuer, Falschparken und mehr einsehen.

Wurden Sie einer Ordnungswidrigkeit bezichtigt und drohen Ihnen Konsequenzen, die Ihrer Meinung nach ungerechtfertigt sind, dann können wir eine kostenlose Falleinschätzung von einem spezialisierten Korrespondenzanwalt einholen. Technische Fehler sowie Behördenfehler sind eher die Regel, als eine Ausnahme und ein Einspruch lohnt sich in vielen Fällen. Wir informieren und prüfen Ihre Möglichkeiten.




Der aktuelle Bußgeldkatalog und die darin aufgeführten Ordnungswidrigkeiten

Wie sie der Bußgeldtabelle entnehmen können, werden im Bußgeldkatalog Ordnungswidrigkeiten unterschiedlichster Form behandelt und auf individuelle Verkehrssituationen eingegangen. Es macht natürlich einen Unterschied, ob man auf der Autobahn 20 km/h zu schnell fährt, oder in geschlossenen Ortschaften mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h geblitzt wird. Auch ein Abstandsverstoß wird innerorts und außerorts, abhängig von der Geschwindigkeit und der Tatsache, ob dieser in geschlossenen Ortschaften oder auf der Autobahn begangen wurde, unterschiedlich geahndet. Falsch parken ist die am meisten begangene Ordnungswidrigkeit, dicht gefolgt von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Während Falschparker meist das verhängte Bußgeld hinnehmen, werden gegen Sanktionen für Geschwindigkeitsverstöße öfter Einspruchsverfahren eingeleitet. Schwere Geschwindigkeitsverstöße ziehen langfristige Konsequenzen, wie Punkte in Flensburg und Fahrverbote nach sich und das wollen die meisten Kraftfahrzeugfahrer eher vermeiden als ein Bußgeld. Ist das Bußgeld bezahlt, dann hat sich die Sache für die meisten erledigt, anders als bei Punkten und Fahrverboten, die einen noch Jahre begleiten können.

Fazit:

Im Straßenverkehr werden kleine Unachtsamkeiten schnell verziehen, schwere Verstöße haben jedoch langfristige Folgen!



Bußgeld, Punkte in Flensburg, Fahrverbot und die Entziehung der Fahrerlaubnis

Das Strafmaß für eine Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr kann sich dem Bußgeldkatalog zufolge aus einem Bußgeld bzw. Verwarnungsgeld, Punkten in Flensburg, einem Fahrverbot sowie der vollständigen Entziehung der Fahrerlaubnis zusammensetzen. Für schwere Delikte können hohe Bußgelder verhängt werden. Verkehrssünder leiten jedoch in den meisten Fällen erst ein Einspruchsverfahren ein, wenn langfristige Konsequenzen wie Punkte in Flensburg oder Fahrverbote drohen. Das Punktesystem in Flensburg besteht seit der Reformierung lediglich aus insgesamt 8 Punkten. Das Punktekonto von Wiederholungstätern ist also schnell gefüllt. Hat man 8 oder mehr Punkte in Flensburg angesammelt, dann wird die Fahrerlaubnis komplett entzogen und man kann erst nach einer mehrmonatigen Sperre seinen Führerschein neu beantragen. Dies ist nur ein Grund, weswegen man sich an die Verkehrsregeln halten sollte. Ist man jedoch in eine Verkehrskontrolle geraten und der Bußgeldbescheid ins Haus geflattert, dann ist es lohnend sich kompetent beraten zu lassen und die Einspruchsmöglichkeiten für den jeweiligen Fall abzuwägen.

Minimale und maximale Strafen im Bußgeldkatalog der StVO

Leichte Verstöße, die keine direkte Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer darstellen, werden „nur“ mit einem Bußgeld sanktioniert. Dem aktuellen Bußgeldkatalog zufolge ist das kleinste Strafmaß, beispielsweise für eine Geschwindigkeitsüberschreitung bis 10 km/h außerorts, lediglich ein Bußgeld in Höhe von 10 €.

Haben Sie das Bußgeld bezahlt, so hat sich die Sache erledigt. Auch bei einem wiederholten Geschwindigkeitsverstoß bis zu 20 km/h drohen außer einem Bußgeld, keine weitere Konsequenzen wie etwa Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot.

Kleine Unachtsamkeiten werden also durch die Straßenverkehrsordnung schnell verziehen. Anders ist es allerdings mit schweren Verstößen. Wenn Sie beispielsweise mit einem Lkw in geschlossenen Ortschaften über 60 km/h zu schnell fahren und geblitzt werden, müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 680 €, 2 Punkten in Flensburg sowie einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Ähnlich ist es mit Alkohol am Steuer. Wenn Sie als Fahrer mit einem Promillewert bis zu 0,5 ‰ angehalten werden, dann drohen auch bei wiederholtem Male, keine weitere Konsequenzen. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie während der Fahrt keine weiteren Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Werden Sie mit einem Promillewert über 0,5 ‰ beim Fahren erwischt, dann müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 500 € sowie 2 Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Werden Sie zum wiederholten Male mit Alkohol am Steuer erwischt, dann erhöht sich das Bußgeld schon auf 1000 €, das Fahrverbot wird um 3 Monate erhöht und es werden weitere 2 Punkte in Flensburg vergeben. Bei einem dritten Alkoholverstoß mit über 0,5 ‰ wird ein Bußgeld von 1500 € berechnet, Sie bekommen weitere 2 Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Mit dem neuen Punktesystem ist man bei einem dritten Alkoholverstoß auch schon wirklich an der Obergrenze angelangt und die Entziehung der Fahrerlaubnis lauert für die kommenden 5 Jahre an jeder Straßenecke. Die Staffelung der Strafen im Bußgeldkatalog macht deutlich, dass kleine Ordnungswidrigkeiten, auch bei wiederholtem Male, keine längerfristigen Konsequenzen nach sich ziehen. Schwere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung hingegen, sollte man von vorneherein vermeiden, denn die Konsequenzen können Sie über Jahre begleiten und es gibt kaum Spielraum einen schweren Verstoß wieder gut zu machen. Man kann nämlich nur alle 5 Jahre, durch eine kostenpflichtige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar maximal einen Punkt in Flensburg abbauen.

Regelsätze im Bußgeldkatalog und Ausnahmen in der Praxis

Im Bußgeldkatalog finden Sie die Regelsätze, die bundesweit gelten und somit prinzipiell für alle gleich sind. In der Praxis können hier jedoch Unterschiede gemacht werden. Ein Tatrichter, die Bußgeldbehörde oder ein Polizeivollzugsbeamter kann im Einzelfall von der bundeseinheitlich geltenden Verordnung abweichende Sanktionen verhängen. Weiterhin ist die ständige höchstrichterliche Rechtsprechung in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Bayern beispielsweise gilt als strengstes Bundesland bei der Sanktionierung von Verkehrsdelikten.

Man kann im Straßenverkehr neben einer Ordnungswidrigkeit auch eine Straftat begehen. Man denke hier nur an Fahrerflucht, unterlassener Hilfeleistung oder Trunkenheit am Steuer, die zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang führt. Fällt man in das Raster des Strafrechts, dann können Strafen verhängt werden, die weit über die im Bußgeldkatalog angeführten Sanktionen hinausgehen. Man kann also durch Fehlverhalten im Straßenverkehr auch ins Gefängnis kommen. Wenn abweichende Sanktionierungen verhängt werden, sind diese in den meisten Fällen höher als der Regelsatz im Bußgeldkatalog. In einzelnen Fällen kann jedoch auch ein milderes Urteil gefällt werden.

Ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid wird in den meisten Fällen wegen eines drohenden Fahrverbots oder Punkten in Flensburg eingereicht. Ein Fahrverbot kann nicht immer umgangen werden, Fehler aufseiten der Behörde sowie technische Fehler bei der Erfassung der Ordnungswidrigkeit rücken einen Freispruch aber in realistische Nähe. Der ständigen obergerichtlichen Rechtsprechung zufolge gilt: „Ein Fahrverbot kann nur dann in Wegfall kommen, wenn eine drohende Existenzvernichtung nachgewiesen wurde“. Ist man aufgrund seiner Arbeit täglich auf seinen Führerschein angewiesen, wie beispielsweise Taxi- oder Lkw-Fahrer, könnte ein Führerscheinentzug im Widerspruch mit dem vertraglich festgelegten Arbeitsrecht des Beschuldigten stehen. Ist der Führerschein weg, dann ist auch bald der Job weg. Hier kann in vielen Fällen eine drohende Existenzvernichtung nachgewiesen werden und ein Fahrverbot umgangen werden. Zudem können auch Fehler der Behörde strategisch für eine Einstellung des Bußgeldverfahrens eingesetzt werden. Hierzu ist allerdings eine Einsicht in die Bußgeldakte und die Beauftragung eines Fachanwalts erforderlich.